Die Deutsche Basketball Bundesliga – Geschichte und Informationen

Die Basketball-Bundesliga (BBL), aus Sponsoringgründen easyCredit BBL genannt, ist die höchste Liga des professionellen Vereinsbasketballs in Deutschland.

Die Liga umfasst 18 Mannschaften. Eine BBL-Saison ist unterteilt in eine Liga- und eine Playoff-Phase. Am Ende der Ligastufe qualifizieren sich die acht besten Teams für die Playoff-Phase, und die auf den Plätzen 17 und 18 platzierten Mannschaften werden in eine niedrigere Liga absteigen.

Die Playoffs werden im Format „Best of five“ gespielt. Das Siegerteam der Finalrunde wird zum Deutschen Meister dieser Saison gekürt.

Die Deutsche Basketball Bundesliga im Überblick

  • Gegründet 1966; vor 53 Jahren
  • Erste Saison 1966-67
  • Land Deutschland
  • Verband FIBA Europa
  • Anzahl der Mannschaften 18
  • Level: 1
  • Abstieg zu ProA
  • Inlandspokal(e) BBL-Pokal / Supercup BBL Champions Cup
  • Internationaler Pokal (e) EuroLeague / EuroCup /Champions League
  • FIBA Europacup
  • Aktueller Meister Bayern München (4. Titel) (2018)
  • Die meisten Meisterschaften Bayer Riesen Leverkusen (14 Titel)
  • TV-Partner Telekom Entertain
  • Website www.basketball-bundesliga.de

BASKETBALL BUNDESLIGA TABELLE 2018/2019

Spielstände bereitgestellt von Sofascore Live Ticker

Was kommt nach der Baskeball Bundesliga?

Neben dem Ligawettbewerb treten alle BBL-Teams um den Deutschen Pokal (BBL-Cup) an.

Mannschaften, die in der zweiten Liga (ProA oder ProB) oder in einer niedrigeren Regionalliga spielen, können auch am Deutschen Pokal teilnehmen.[2] Es gibt immer 3 K.o.-Runden, die für den BBL-Cup gespielt werden. Wenn sich mehr Mannschaften aus den Ligen unterhalb der BBL-Stufe um die Teilnahme bewerben, werden freie Plätze und zusätzliche Qualifikationsrunden für sie hinzugefügt. Die letzten vier verbleibenden Teams bestimmen die Rangliste der Bronze-, Silber- und Goldmedaillen in K.o.-Matches, die als BBL-TOP4 bezeichnet werden. Die goldgeschätzte Mannschaft ist der deutsche Pokalsieger.

Die Basketball-Bundesliga wird von der Basketball Bundesliga GmbH betrieben. Die BBL GmbH befindet sich zu 74% im Besitz der AG BBL e.V. (bestehend aus den Vereinen) und zu 26% im Besitz des Deutschen Basketballbundes (DBB).

Geschichte der Basketball Bundesliga

In Deutschland wurde 1939 erstmals eine nationale nationale Basketballmeisterschaft organisiert, die vom LSV Spandau gewonnen wurde. Bis 1944 war fast die gesamte Basketballtätigkeit im Land durch den Zweiten Weltkrieg zum Erliegen gekommen. 1947 wurde der MTSV Schwabing München zum ersten Meister des geteilten Deutschland der Nachkriegszeit.

Die Schaffung einer geteilten westdeutschen Bundesliga, bestehend aus einer Nordabteilung und einer Südabteilung mit je 10 Mannschaften, wurde 1964 vom Deutschen Basketballbund (DBB) beschlossen. Am 1. Oktober 1966 begann die erste Saison der sogenannten Basketball-Bundesliga. Ab der Saison 1971-72 wurde die Größe jeder Division auf 8 Teams reduziert.

Mit der Saison 1975-76 wurde die Liga-Struktur in eine zehn Mann starke erste Liga (1. Basketball-Bundesliga) und eine 20 Mann starke zweite Liga (2. Basketball-Bundesliga) umgewandelt. Lediglich die zweite Liga wurde in eine Nord- und eine Südabteilung mit je 10 Mannschaften aufgeteilt. 1985 wurde die Oberliga auf 12 Mannschaften erweitert, und zwei Jahre später wurde auch jede Division der zweiten Liga auf 12 Mannschaften erweitert.

1988 wurde erstmals der Meisterschaftsmodus „Best of five“ angewendet. Ab der Saison 1995-96 bestand die erste Liga aus 14 Teams. Die Basketball Bundesliga GmbH (BBL) wurde im Oktober 1996 gegründet.

Im Jahr 1997 erhielten die Bundesligen im Rahmen des Deutschen Basketballbundes eine eigene Verwaltung. Seitdem werden die Zweitligisten von der „AG 2. Bundesliga“ verwaltet, während die BBL für die erste Liga verantwortlich ist. Zwei Jahre später wurde zwischen der BBL und dem Deutschen Basketballbund ein Vertrag unterzeichnet, in dem der Verband seine Marketing-/Eventsrechte für eine Dauer von 10 Jahren auf die BBL übertrug und sich im Gegenzug bereit erklärte, eine jährliche „Amateur-Supportgebühr“ von 600.000 DM (306.775 €) zu zahlen.

Ab der Saison 2003/04 wurde die Top-Liga auf 16 Mannschaften erhöht und 2006-07 auf 18 Mannschaften ausgebaut. Für die folgende Saison 2007/08 wurde die Struktur der zweiten Liga von den Nord-/Südabteilungen in eine ProA-Abteilung und eine ProB-Abteilung umgestaltet. Diese Bereiche blieben unter der Verwaltung der „AG 2. Bundesliga“.

Zwischen 1994 und 2001 hieß die höchstrangige deutsche Basketball-Bundesliga „Veltins Basketball Bundesliga“, und von 2001 bis 2003 hieß die Liga „s.Oliver Basketball Bundesliga“. Bayer Giants Leverkusen hält den Rekord der Ligatitel und gewinnt 14 Deutsche Basketballmeisterschaften. Seit 1997 dominiert ALBA Berlin jedoch die Liga und gewann 2008 den 8. Titel. 21 Teams haben die Meisterschaft seit ihrem Beginn gewonnen.